Luftdichtigkeitsmessung - Blower - Door
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Blower-Door Messungen führen wir in folgenden Städten/Gebieten durch: Kreis Gütersloh: Gütersloh, Harsewinkel, Rietberg, Langenberg, Halle/Westfalen, Versmold, Borgholzhausen, Schloss Holte-Stukenbrock, Steinhagen, Verl, Rheda-Wiedenbrück, Kreis Warendorf: Warendorf, Ahlen, Beckum, Beelen, Westkirchen, Ennigerloh, Oelde, Sendenhorst, Telgte, Everswinkel, Sassenberg, Wadersloh, Kreis Paderborn: Delbrück, Paderborn, und rund um Städte: Münster, Bielefeld, Herford, Detmold, Löhne Ab dem 20.ten Kilometer berechnen wir eine Kilometerpauschale Luftdichtheit am Gebäude, warum ?
Durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle kommt es zum Luftaustausch zwischen Gebäudeinnerem und Umgebung. Die von außen einströmende kalte Luft muss zusätzlich erwärmt werden.
Im Winter strömt warme und meist auch feuchte Luft vom Gebäudeinneren nach außen. Die Raumluft kühlt sich auf dem Weg durch die Wand ab und es kommt zu Kondensatbildung im Mauerwerk.
Durch den Windeinfluss oder thermischen Auftrieb kommt es zu unbehaglichen Zugerscheinungen, die kalten Luftmassen sammeln sich im Fußbereich.
Durch eine luftdichte Gebäudehülle wird vermieden das geruchs- oder staubbelastete Luft unkontrolliert in den Wohnbereich eintritt.
Je höher die Luftdichtheit des Gebäudes, desto effektiver funktioniert eine Lüftungsanlage.
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Durchführung der Messung
Bei der Durchführung der Messung wird ein elektrisch betriebenes Gebläse mit flexiblen Rahmen (Minneapolis Blower-Door) in den Rahmen einer geöffneten Außentür eingespannt. Mit dem Gebläse wird Unterdruck bzw. Überdruck im Gebäude erzeugt. Es wird die Luftmenge bestimmt die bei verschiedenen Druckdifferenzen zwischen Innen und Außen durch die Leckagen an der Gebäudehülle strömt.
Die bei der Messung verwendeten Prüfdrücke von 10 bis 60 Pascal entsprechen dem Staudruck auf der Luv -Seite des Hauses bei Windgeschwindig-keiten zwischen 4 und 10 m / s ( bzw. 15-35km/h) Luft- wechselrate [1/h] bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal ( n 50 )
Bei einem Unterdruck von 50 Pascal wird das Gebäude abgegangen. Hierbei wird mit einem Luftgeschwindigkeitmessgerät ,Hitzdrahtanemometer oder Flügelradanemometer (Auflösung von 0,01 m/s) die Stärke der Luftströmung im Bereich der einzelnen Leckagen ermittelt, ihre Bedeutung beurteilt und ggfs. Sanierungsmöglichkeiten vorgeschlagen.
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Was vor einer Messung zu beachten ist:
Es muss Strom für das Messgerät verfügbar sein. Die Stromqualität darf während der Messung nicht durch starke Baumaschinen beeinträchtigt werden.
Es sollte kein allzu starker Wind wehen, Regen oder Kälte stören dagegen nicht.
Bauliche Voraussetzungen:
Voraussetzung für eine Luftdichtigkeitsmessung ist, dass alle luftdichtenden Schichten des Bauwerks fertiggestellt sind. Die Schichten sollten auch noch zugänglich sein, so dass im Fall von Undichtigkeiten nachgebessert werden kann.
In jedem Fall müssen fertig sein:
!!! Unbedingt komplette Lattung für den Gipskarton anbringen, da sonst die Gefahr besteht, dass Tackerstellen bei Unterdruck aufplatzen.
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Es sollten eingebaut und abgedichtet sein:
Nicht eingebaut sein sollten :
Provisorische Abdichtungen :
Geplante luftdurchlässige Stellen ( z.B. Lüftungsöffnungen) und Stellen, bei denen die angestrebte Luftdichte zum Zeitpunkt der Messung noch nicht fertiggestellt ist, müssen für die Messung provisorisch verschlossen werden. Die provisorische Abdichtung muss bei Über - und Unterdruck ausreichend stabil sein. Man beachte dabei, dass der Prüfdruck von 50 Pascal der Windstärke 6 entspricht.
Kleine Öffnungen, wie Luftkanäle, Abwasserleitungen etc. können in der Regel mit einem Ballon oder einer Plastikfolie mit gut klebendem Klebeband ( z.B. wasserfestes Tesa Textil-Klebeband oder Siga-Klebeband) provisorisch abgedichtet werden, vorausgesetzt ausreichend trockener Haftgrund. Die provisorische Abdichtung größerer Öffnungen, wie z.B. einer noch fehlenden Kellertür, kann durch ein mit einer Folie gespanntes Lattengestell hergestellt werden, dass mit elastischem Schaumdichtband gegen den Fußboden und geputzten Wandkanten abgedichtet und von mehreren Schraubzwingen oder verkanteten Querhölzern gehalten wird.
Es empfiehlt sich für Abdichtarbeiten ausreichend Latten, Folien, Tacker, Schraubzwingen und Klebeband wie Rissan, Sicrall, sowie Primur (dauerelastischer Kleber) vorrätig zu haben.
Grenzwerte der Luftdurchlässigkeit nach DIN V4108-7
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Gerne beraten wir Sie nach vorheriger Absprache!
Tel.: +49 (0) 52 47 98 45 35
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